rocking armchair representative (RAR)








































on display until february the 26th
CID /Grand-Hornu Museum, Belgium

part of the exhibition Ceci n’est pas une copie

featuring works by Alvar Aalto, ​Volker Albus​, ​Maarten Baas, Pieke Bergmans, ​HP Berlage​, ​Bouroullecs​, Andrea Branzi​, Achille Castiglioni​, ​Bonet, ​Kurchan et Hardoy​, ​Hilde De Decker, ​Michele De Lucchi​, ​Charles and Ray Eames, ​Egon Eiermann, ​Joseph Beverly Fenby, ​Martino Gamper​, Konstantin Grcic​, ​Herzog & De Meuron​, ​Poul Henningsen​, Patrick Hoet, ​Josef Hoffmann, ​Richard Hutten, ​Jacob Jacobsen​, ​Hella Jongerius​, ​Simon Karkov​, ​Hanna Krüger​, ​Sofie Lachaert et Luc d'Hanis​, ​Le Corbusier​, ​Simon Legald, ​Bert Loeschner, ​Gillis Lundgren​, ​​Philippe Mainzer, ​MAL​, ​Jasper Morrison​, ​Isamu Noguchi​, ​Norway Says​, ​Nuuv, ​Satyendra Pakhalé​, ​Bertjan Pot, ​David Rowland, ​Wieki Somers​, ​Ettore Sottsass​,​ Robert Stadler, ​Mart Stam​, ​Philippe Starck​, ​Piet Stockmans, ​Matthew Strong​, ​TAF​, ​Unfold​, ​Patricia Urquiola,
​Bas van Beek​, J​an Van der Vaart​, Maarten Van Severen,​ Hans Wegner​, ​Sylvain Willenz 


curated by Chris Meplon  

rocking armchair relation (RAR)


viennacontemporary/oneworkgallery 
featuring works by Phillip Fleischmann, Christoph Meier, Ute Müller, Sarah Pichlkostner, Stefan Reiterer
Philipp Fleischmann, Bert Löschner, Christoph Meier, Ute Müller, Sarah Pichlkostner, Stefan Reiterer
Philipp Fleischmann, Bert Löschner, Christoph Meier, Ute Müller, Sarah Pichlkostner, Stefan Reiterer
Philipp Fleischmann, Bert Löschner, Christoph Meier, Ute Müller, Sarah Pichlkostner, Stefan Reiterer




material
vacuum extruded resin with glass fiber reinforcement (salmon-red/seafoam-green), mold manufactured from a seatshell produced by vitra under restriction of hermann miller in the early 70´s, artificial aged epoxy-glue, shock mounts made from polyurethane with embedded, degalvanized steel restraints, welded raw cold drawn steel (rod base), degalvanized and artificial aged phillips screws, steam bended american oak

dimensions(cm) 
approx. 298x65x86 (lxbxh)

part of project copyofacopyofa



 

konstruktive Dekonstruktion


 

vorwort zum katalog monobloc 

wir trafen uns in wien auf einer party.

hatten eine kleine dunkle erinnerung wer unser gegenüber sei, weil wir uns schon einmal in nürnberg begegnet waren.
dort hatten wir gemeinsam ein pferd verbrannt.
so etwas verbindet.
wir konnten uns schon dort in nürnberg gut unterhalten.
wir sind nämlich gleich groß.
das passiert nicht oft.
wir sind nämlich beide groß oder lang, so bohnenstangenartige figuren und man trifft selten jemanden der den mund und die ohren auf gleicher höhe hat wie man selbst.
daher verstehen wir uns gut.
und dann auch weil wir uns für so seltsame details interessieren, wie eben, was kann man aus einem sessel alles rausholen;
und was ist eigentlich ein gute skulptur und eine skulptur ist eigentlich nur der test für die nächste und so weiter und dann vergessen wir das alles wieder weil wir uns vor lauter freude des wiedersehens so unwiederstehlich betrinken und das reinigt die erinnerung und wir können beim nächsten mal wieder von vorne anfangen und uns an den kleinen details der abweichung erquicken.
 

ich freu mich schon
bis bald
florian reither, gelitin

klappstuhl_modell lisa







































exhibiton_view offspace nuernberg



Dorotheum Charity Caritas Auction

featuring works by Alber​t Allgaier, Liesi​ ​Altenburg, Josefin​ ​Arnell, Adnan​ ​Balet​-​Balcinovic, Anna-Sophie​ ​Berger, Dieter​ ​Bornemann, Cäcilia ​Brown & Wermke-Leinkauf, Hugo Canoilas, Ivica Capan, Spencer Chalk-Levy, Gunter​ ​Damisch, Verena​ ​Dengler, Carola​ ​Dertnig, Johannes​ ​Deutsch, Veronika​ ​Di​r​nhofer, Ida Divinzenz, Samuel​ ​Dowd, Sophie​ ​Dvořák, Rouven​ ​Dürr, Melanie Ebenhoch, Gabriele​ ​Edlbauer, Judith Eisler, Tomas​ ​Eller, Scott​ ​Evans, Daniel Ferstl, Fabian​ ​Fink, Cristina​ ​Fiorenza, Philipp Fleischmann, Karin​ ​Frank, Georg​ ​Frauenschuh, Vasilena​ ​Gankovska, Bernhard​ ​Garnicnig, Julia​ ​Goodman, Tobias​ ​Gossow, Birgit Graschopf, Marlene Hausegger, Lukas​ ​Heistinger, Ines Hochgerner, Lisa​ ​Holzer, Manfred​ ​Hubmann, Michael Huey, Christian Hutzinger, Ursula Hübner, Simon​ ​Iurino, Anna​ ​Jermolaewa, Jerson​ ​Jimenez, Wilhelm​ ​Klotzek, Eric​ ​Kläring, Isabella Kohlhuber, Kristina​ ​Kulakova, Schuyler Maehl, Felix​ ​Malnig, Nana​ ​Mandl, Teresa Margolles, Dorit​ ​Margreiter, Christoph​ ​Meier, Anna Meyer, Michail Michailov, Cinthia Mitterhuber, Virgilius​ ​Moldovan, Mystic Insights Ltd. Rebecca Lamarre + Sandra Huber, Ute Müller, Rainer​ ​Noebauer-Kammerer, Matthias Noggler, Josip​ ​Novosel, Nick​ ​Oberthaler, Simona​ ​Obholzer, Elsa​ ​Okazaki, Fritz​ ​Panzer, Andreas​ ​Pasqualini, Micha​ ​Payer + Martin​ ​Gabriel, Drago​ ​Persic, Roman Pfeffer, Sasha​ ​Pirker, Wendelin Pressl, Rainer​ ​Prohaska, Hanna​ ​Putz, Arnulf Rainer, Andrés Ramírez​-​Gaviria, Linda​ ​Reif, Stefan​ ​Reiterer, Linus​ ​Riepler, Claudia​ ​Rohrauer. Alessandra​ ​Rosciglione, Johan Hans​ ​Rumpf, Alex​ ​Ruthner, Lisa Ruyter, Maruša​ ​Sagadin, Peter​ ​Sandbichler, Toni​ ​Schmale, Constanze​ ​Schweiger, Titania Seidl, Eva​ ​Seiler, Paulina Semkowicz, Deborah​ ​Sengl, Ekaterina​ ​Shapiro-Obermair, Ania​ ​Shestakova, Nani​ ​Simonis, Katharina Spielmann, Thaddäus​ ​Stockert, Kamen​ ​Stoyanov, Lukas Thaler, Sofie​ ​Thorsen, Iv​ ​Toshain, Lukas Troberg, Julian​ ​Turner, Azadeh​ ​Vaziri, Salvatore​ ​Viviano, Marianne​ ​Vlaschits, Kerstin Von Gabain, Bernhard​ ​Weber, Nives​ ​Widauer, Stefan​ ​Wykydal, Lucas​ ​Zallmann, Maria​ ​Ziegelböck, Otto​ ​Zitko

monobloc, the valet






































vorwort zum katalog monobloc 
 
Stummer Diener 


Ein bißchen wirken sie wie eine Kreuzung aus Bügelbrett, Klappleiter und einem Kleiderbügel. Und auch wenn es noch so viele Versuche gibt, dieses Crossover verschiedenster Funktionsträger in eine halbwegs elegante Form zu kleiden, die Gestelle, die unter dem Begriff Stummer Diener katego-risiert werden, werden wohl nie den Status eines einnehmenden Blickfangs erreichen. 

Es ist aber nicht nur das staksige Design, das sie wie aus der Zeit gefallen erscheinen läßt, es ist vor allem der sich hier widerspiegelnde Bekleidungscodex und die damit verbundene Art und Weise, wie wir mit Hemd, Hose und Jackett umgehen sollten, die diese Stand-by-Garderobe zu einem etwas schrulligen Anachronismus stempelt. Denn längst haben wir uns angewöhnt, unsere T-Shirts, Jeans, Blousons und knitternden Leinenjacketts mehr oder weniger leger irgendwohin zu legen: auf Tische, Bänke, vor allem aber auf immer irgendwo herumstehende Stühle. Diese permanente Umnutzung eines ursprünglich nur zum Sitzen gedachten Möbels nimmt Bert Löschner zum Anlass, die eigentlich relativ statische Konfiguration aufzubrechen und den unterschiedlichsten Gebrauchs- und Sitzformen anzupassen. Und welches Stuhlmodell würde sich für eine solche Anpassungs-Deformation besser eignen als jener MONOBLOC genannte Plastikstuhl, der tatsächlich all überall für alle möglichen Zwecke herhalten muss. 

Dass dem so ist, liegt wohl primär an seinem Preis: Egal, wo: der MONOBLOC kostet selten mehr als um die 10 €. Und auch wenn 10 € nicht überall gleich billig heißt, so sind selbst im Senegal zehn Euro eine erschwingliche, zumindest keine utopisch teure Preiskategorie. Der niedrige Preis ist aber nur die eine Ursache für den unbeschwerten Zugriff auf dieses Möbel. Ein anderer liegt bestimmt in seiner 
devoten Materialität - Polypropylen -, sprich: in seiner im Vergleich etwa zu Holz oder Metall völlig unproblematischen Verformbarkeit. Er ist, wie in Löschners realen und fiktionalen Beispielen zu besichtigen, von einer schier unbegrenzten Dehn- und Biegbarkeit. Nun gehören Attribute, die solch nachgiebige Formen der Anpassungsfähigkeit bezeichnen, nicht unbedingt zu den positiven Charaktereigenschaften unserer Tage. Im Gegenteil: Auf Lebewesen, egal ob auf Mensch oder Tier angewandt, schwingt in solchen Qualifizierungen immer ein leicht abfälliger Unterton mit. Bei Löschners Modellen hingegen käme man nie auf solch negative Assoziationen. Sicher, auch hier passen sich die Stühle bestimmten Erfordernissen an, aber diese Anpassung wirkt niemals aufgesetzt, gezwungen oder gar prätentiös. 

All den hier von Löschner vorgeschlagenen Funktionen wohnt ein „selbstverständliches Selbstverständnis“ inne, das auch dem Grundmodell zu eigen ist. Man könnte auch, ohne in allzu hehren Pathos verfallen zu wollen, von einer gewissen Demut dieses Stuhltyps sprechen, von einer Demut gegenüber alltäglichsten Bedürfnissen. Denn wie kein anderer 
Stuhl versagt sich der MONOBLOC jeder Form eines funktionalen, ästhetischen oder ideologischen Sendungsbewußtseins. Er ist nicht nur Stuhl, sondern er ist Stuhl für jeden und für jede Gelegenheit.


Er ist ein allzeit bereiter stummer Diener. 




Volker Albus
 

rückgrat at Villa Flick


























exhibiton view 
Villa Flick, München


part of the

exhibition for one night, 
curated by artsation


works by
John Armleder, David LaChapelle, Roy Lichtenstein, Jean-Luc Moerman, Thomas Ruff, Jack Pierson, Rolf Sachs, Andy Warhol

Rückgrat






































exhibition view Heuboden, Ostrale 


Homegrown, Ostrale´12
 
works by
Till Ansgar Baumhauer, Birgit auf der Lauer, Nathalie Bertrams, Bianca Patricia, Martina Biesenbach, Emilie Brzezinski, Anja Buchheister, Sandra Collee, Daniel del Grande, Claudie Dora, Davide Dormino, Heinz Bert Dreckmann, Herbert Egger, Nikola Fahlbusch, Jachym Fleig, Max Grüter, Ulrich Heemann, Karin Hilbers, Andrea Hilger, Dusica Ivetic, Milena Jovicevic, Herwig Kemmerich, Anna Kott, Ludwig Kuckartz, Michael Lange, Alex Lebus, Katharina Maderthaner, Martin Müller, Wibke Rahn, Arnold Reinisch, Thomas Schmidt, Evelyna Schubert, Matthias Stuchtey, Myriam Thyes, Maria Trialoni, Stefan Zöllner

 

>>> mock-up >>> sketch

schaukelstuhl


>>> intervention
>>> sketch


amongst other exhibitons shown at
plastic-age /ERES-Stiftung, 
Römerstraße 15, 80801 München, Deutschland



group exhibiton with  
Pawel Althamer, Michael Beutler, Juliette Bonneviot, Olaf Holzapfel, Christoph Knoch, Philipp Messner, Claire Morgan, Alexandra Navratil, Dan Peterman, Tobias Rehberger, Tom Verbruggen

the dudes



Die schönste Nebensache


Leider gibt es keine Statistik, aber jede teilnehmende Beobachtung auf Grillfesten legt nahe, dass es in deutschen Gärten mehr weiße Plastikstühle als Rosen gibt. Sie werden gemeinhin als billiges Standardprodukt diffamiert, dabei haben sie das Potential zur schönsten Nebensache der Gartensaison, wie die Arbeit von Bert Löschner beweist. Löschner ist Designer, und ihm ist es zu verdanken, dass es der weiße Plastikstuhl auf alle wichtigen Möbeldesign-Messen dieser Welt geschafft hat und endlich gemäß seiner großen Rolle in unserer Kultur gewürdigt wird. Für seine Arbeit "monobloc" verformt Löschner unter Hitze das Plastik und verfremdet den Stuhl. Löschners Stühle stehen Arm in Arm nebeneinander, schwingen an Seilen oder - besonders toll, bei dem meteorologischen Glück dieses Jahr - halten einen Regenschirm. Und was können Rosen noch mal? 

Maren Keller, KulturSPIEGEL 05/2013

hitchhiker







































... greetings to sàndor, silvio and gino